Der Karneval wird heiß
Donnerstag, 06. November 2008 um 01:00 Uhr

Kostümtrends für die neue Session

Der Karneval wird heiß

Quelle: RP-Online

Düsseldorf (RPO) Die Modetrends für die Karnevals-Session stehen fest: Mit kurzen Kleidchen und dem quietschigen Seventies-Style wird sie garantiert nicht langweilig. Unsere Redaktion hat sich im neuen Geschäft "Jeck Jedöns" auf dem Düsseldorfer Marktplatz umgeschaut und weiß jetzt, was die Narren in diesem Jahr tragen.

Fachleute für Kostüme und Verkleidungen aller Art sind Martin Wilms, Inhaber von "Jeck Jedöns" und seine Geschäftsführerin Andrea Göbel. Beide betreiben schon seit fünf Jahren den Laden der Bergerstraße - jetzt ist ein zweiter Laden auf dem Marktplatz eröffnet worden.

"Im alten Laden sind wir fast aus allen Nähten geplatzt" erzählt Wilms. Und Andrea Göbel freut sich: "Jetzt haben wir endlich Platz für noch mehr Kostüme". In der Tat: Hier macht das Stöbern Spaß. Und die 33-jährige Geschäftsführerin kennt sich aus und weiß, was bei den Karnevalisten in und out ist.

Für die Dame wird es in diesem Jahr auf jeden Fall ziemlich sexy. Eine ganze Reihe von Verkleidungen wurden inspiriert von Berufskleidung aller Art, wie die von Stewardessen oder Polizistinnen. Der Unterschied zur bekannten Einheitstracht ist aber sofort ersichtlich: Sie zeigen ziemlich viel Bein. Die Närrin muss sich also schon etwas trauen.

Damen mit Angst vor Kälte legt Andrea Göbel den Seventies-Style ans Herz. Der ist nicht nur voll im Trend, sondern fällt garantiert auf und kann außerdem noch mit quietschebunten Stulpen und Hüten kombiniert werden. Und die halten immerhin die Ohren und die Waden warm.

Wer keine kurzen Kleider mag, sondern eher die Ganzkörperkostümierung bevorzugt, dem kann ebenfalls geholfen werden. Große Lacher erhält im Laden vor allem das flauschige Gorilla-Kostüm, komplett mit dicken Gummibauch, Händen, Kopf und sogar Füßen. Wer so auf die Straße gehen will, muss allerdings ein wenig in die Tasche greifen: Der schwarze Affe kostet mit allem drum und dran 239 Euro.

Es geht allerdings noch teurer: Die aufwändige Gewandung im Papst-Stil ist das wahrscheinlich exklusivste Stück in der "Jeck Jedöns"-Sammlung. Für rund 330 Euro umgibt sich der Jeck mit einer ganz besonders heiligen Aura.

 

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